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168. Die Einigung

Am 05.02.2015 einigten sich Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) in der dritten Tarifrunde. In rund 550 kommunalen Kliniken erhalten die Krankenhausärzte über die nächsten 21 Monate in zwei Stufen 4,1 Prozent mehr Geld. Zusätzlich wurde eine geänderte Vergütung im Bereitschaftsdienst vereinbart, die künftig auch die Qualifikation und Berufserfahrung der Ärzte berücksichtigt.

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Krankenhäuser kommen zum Ausgleich der jährlichen Preis- und Kostensteigerungsschere nicht umhin, steigende Umsätze zu generieren und sparsam mit Ressourcen umzugehen. Bei allen Diskussionen um nicht vom DRG-System refinanzierte Leistungen und um negative Anreize, die es in der Patientenversorgung setzt, die jährlichen InEK-Kalkulationen geben auf Basis der InEK-Matrizen der einzelnen Fallpauschalen zumindest Anhaltspunkte, wie Refinanzierung und Ressourceneinsatz in den patientennahen Abteilungen zusammenpassen. Auf Basis dieser Information ist es möglich, strategische Entscheidungen zum Umgang mit Deckungslücken zu treffen.

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152. Die tägliche Visite gehört zu den zentralen Prozessen jeder Station. Ziel ist die Organisation und Information aller Beteiligten inklusive des Patienten auf Augenhöhe. Es soll ein Austausch mit und über den Patienten stattfinden und die weitere Therapie festgelegt werden. In der Regel sollte die Visite kurz und fokussiert ablaufen. Damit dies gelingt müssen gewisse Voraussetzungen geschaffen und gemeinsame Grundsätze zwischen den Berufsgruppen vereinbart werden. Ferner sollte der Ablauf der Visite inkl. Vor- und Nachbereitung klar abgestimmt sein. Dass dies oft genug nicht der Fall ist zeigt sich auf vielen Stationen im Rahmen unserer Projektarbeit bereits daran, dass Visiten ein Vielfaches der geplanten Zeit einnehmen. Um die Visite als ergebnisorientierten Prozess neu aufzusetzen, nutzen wir im Rahmen unserer Stationsmanagement-Projekte eine "Checkliste Visitenstandard"

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151. Mit dem Ansatz „Innen gestalten, um nach außen zu wirken“ gestaltet Ruhl Consulting fachabteilungsspezifisch Strukturen entlang des Behandlungsprozesses, die eine positive Wirkkraft auf Patienten, Einweiser, Mitarbeiter und Träger haben. Dabei stellen Stationen die zentralen leistungserbringenden Einheiten mit direktem Patientenkontakt dar. Eine nachhaltige Neuorganisation der Stationsabläufe und Kommunikationsstrukturen durch die Einführung integrativer Stationskonzepte scheint ein erfolgswirksamer Weg zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zu sein. Unseren Projektfahrplan für Reorganisationsprojekte auf Stationen haben wir inzwischen in über 30 Krankenhäusern und Projekten zur Optimierung von Stationsabläufen erprobt:

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150. Im Rahmen von Reorganisationsprojekten oder Projekten zur räumlich-funktionalen Betriebsplanung ist es häufig nötig, das Ambulanzgeschehen im Krankenhaus bezüglich Fallzahlen, Personaleinsatz, Raumnutzung, Leistungen und Prozessen zu analysieren. Stationäre Leistungen sind inzwischen sehr gut in den Krankenhausinformationssystemen abgebildet und erfasst. Es lassen sich nahezu alle denkbaren Fragestellungen relativ unkompliziert durch Analyse der vorhandenen Daten beantworten. Erstaunlicherweise ist die Datentransparenz bzw. das Verständnis für die erfassten Daten ambulanter Patienten deutlich geringer ausgeprägt.

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